Schreiend schrecke ich aus dem Schlaf hoch. Ich merke wie mir Schweiß über die Stirn läuft und schließe die Augen. 'Was hab ich da gerade geträumt?' denke ich und nehme das dröhnen in meinem Kopf wahr, versuche mich an den abscheulichen Traum zu erinnern.
"Komm Liebes. Wir sind ganz alleine. Keiner da, nur wir zwei. Alleine ...", flüstert mir ein unbekannter, ziemlich abartiger Mann zu. "Du bist süß. Und wunderschön", redet er weiter auf mich ein und streicht mir dabei eine Strähne aus dem Gesicht. Seine Hand gleitet weiter, auf meine Wangen, zu meinem Mund, über meinen Hals. Ich sitze wie versteinert da und fange an zu zittern. "Du brauchst keine Angst haben, mein Engel. Ich tue dir nichts böses, ich will nur etwas ausprobieren mit dir.", atmet er mir fast in mein Ohr und nachdem seine Hand unter meinen Top angekommen war, setzte er noch ein leises, inniges Stöhnen dahinter. Mir wird heiß. Ich merke, wie ich anfange zu schwitzen. Nicht vor Freude - es ist purer Angstschweiß. Er zieht mir Top und Hose aus, fast splitternackt sitze ich da und lass' alles stumm über mich ergehen. Seine ekligen, großen Hände fahren über meinen ganzen Körper, ich würge den Brechreiz runter, und dann dringt er in mich ein - ein brennender, unaufhörlicher Schmerz ist das Einzige, was ich in diesem Moment spüre. Immer weiter befriedigt er seine Lüste mit mir, fängt an brutal zu werden. Eine salzige Träne rollt mir über die Wange - ..."
Schweißgebaden find ich mich sitzend in meinem Bett wieder. Mein ganzer Rücken ist nass, mein Herz rast. - der dritte Albtraum in Folge, ich brech' in Tränen aus. Alles kam mir so echt vor - mit eine der größten Ängste eines Mädchens hab ich da eben fast real erlebt. Ich schüttel den Kopf. Völlig fertig steh' ich auf, werf' einen Blick auf die Uhr. 2.31 Uhr. Mir ist schwindlig. Langsam setz' ich einen Fuß vor den anderen. Nach gefühlten Stunden erreich' ich endlich die Küche, ein Schluck Wasser. Noch ein zweiter, ein dritter - ich versuch' mich zu fassen. Langsam wird's besser. Kraftlos lass' ich mich auf einen der Küchenhocker fallen und blick' aus dem Fenster. Der Himmel ist klar, vereinzelt sieht man ein paar Sterne. Ich versuche zu lächeln, und muss daran denken, als wir beide bei der Sternenbeobachung mit unserer Klasse und unserer völlig verstrahlten Astronomielehrerin zusammen auf der Wiese lagen, dein Arm um meine Hüfte, mein Kopf an deiner Schulter. Es war so schön. Das erste Mal war er so innig zwischen uns. Ein halbes Jahr bist du jetzt in meiner Klasse und es kommt mir schon vor als wären es Jahre. So, als ob wir uns schon ewig kennen würden.
Gedankenverloren schau' ich auf mein Handy, Nachricht von dir bei Facebook: "Wollte es dir noch sagen, aber jetzt halt per Nachricht, dein Bild ist mal wieder wunderschön gelungen, Süße ;)" Ich muss grinsen. Komplimente machen kannst du. Und mich völlig verrückt machen dazu.
3 Kommentare:
Ja.. Aber noch nicht mal ich weiß wirklich, was ich will. Von daher.
Schöner Blog :)
sone träume kenn ich leider auch zu genüge
eben. aber naja.
ja? das merkt man gar nicht, du machst das wirklich gut :)
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